Thermalaufnahmen per Drohne können Temperaturmuster auf schwer zugänglichen Dachflächen sichtbar machen und Bereiche für eine genauere Prüfung priorisieren. Sie dienen dem Screening und der Dokumentation — nicht der Diagnose und nicht als Ersatz für ein Gutachten. Die folgenden Angaben beschleunigen die Machbarkeitsprüfung und verbessern den Nutzen der gelieferten Unterlagen.
1. Die Entscheidung hinter den Aufnahmen definieren
Beginnen Sie mit der Fragestellung, nicht mit dem Fluggerät. Soll das Material ein Wärmeverlust-Screening, die Prüfung eines Feuchteverdachts, die Wartungsplanung, einen Vergleich nach einer Reparatur oder eine andere klar definierte Entscheidung unterstützen?
Nennen Sie die späteren Empfänger. Facility Management, Dachdecker, Energieberatung und Versicherung können unterschiedliche Dateistrukturen, Bildverweise und Kontextinformationen benötigen.
2. Dach und Umgebung beschreiben
Geben Sie die genaue Adresse, ungefähre Dachfläche, Gebäudehöhe, Dachart und vorhandene Pläne an. Erwähnen Sie Nachbargebäude, Kräne, Antennen, Leitungen, Bäume und Bereiche mit eingeschränktem Zugang.
Fotos vom Boden können Zugänge, mögliche Startbereiche und Hindernisse erklären. Vertrauliche Pläne sollten nur übermittelt werden, wenn sie wirklich erforderlich sind und ein sicherer Übertragungsweg vereinbart wurde.
3. Geeignete Bedingungen auswählen lassen
Thermische Ergebnisse hängen von Wetter, Oberflächeneigenschaften, Temperaturkontrast und Zeitpunkt ab. Regen, starker Wind, vorherige Sonneneinstrahlung oder zu geringe Temperaturunterschiede können den Datenwert verringern oder den Flug ungeeignet machen.
Nennen Sie mögliche Zeitfenster und betriebliche Einschränkungen, lassen Sie aber Spielraum. Aeronautiq bestätigt das Aufnahmefenster nach Prüfung der Bedingungen und empfiehlt bei unzureichender Datenqualität gegebenenfalls einen neuen Termin.
4. Ergebnisse vor dem Flug vereinbaren
Klären Sie, ob gekoppelte Thermal- und RGB-Bilder, Übersichtsaufnahmen, markierte Beobachtungen, ein Anomalienregister, eine strukturierte PDF-Zusammenfassung oder Rohdateien benötigt werden. Benennung, Nummerierung und Lieferformat sollten vor der Aufnahme feststehen.
Eine thermische Beobachtung muss sich eindeutig einem Dachbereich zuordnen lassen. Kontextbilder, Orientierung und konsistente Referenzen sind häufig ebenso wichtig wie das Thermogramm selbst.
5. Zugang, Kontakte und Machbarkeit vorbereiten
Benennen Sie den Ansprechpartner vor Ort und beschreiben Sie Zugangszeiten, laufende Arbeiten, Publikumsverkehr, Sicherheitsabläufe und Einschränkungen. Zusätzlich prüft der Betreiber Luftraum, lokale Regeln, Datenschutz, Genehmigungen, Wetter und Funkbedingungen.
Eine Anfrage ist keine Flugfreigabe. Umfang und Termin werden erst nach Prüfung des Standorts und der Einsatzbedingungen verbindlich bestätigt.
